Zeit ist Geld – So erreichst Du ab sofort noch mehr

Die Zeit ist eine wahrlich wertvolle Ressource und aufgrund der 24-stündigen Tageslimitierung zudem auch noch äußerst knapp.

Ein gutes Zeitmanagement hilft Dir dabei, die richtigen Dinge zu tun und zugleich die Dinge richtig zu tun. Und wenn Du dabei sogar noch ein Quäntchen Freizeit rausholen oder zusätzliches Einkommen generieren kannst, dann ist das doch eine super Sache – oder?

Zeit ist Geld. Und genau darum geht es in meinem heutigen Blogbeitrag.

Ich stelle Euch heute vor, wie Vilfredo das Zeitproblem in den Griff bekam und Du wirst schnell erkennen, wie einfach Du sein Prinzip in Deinem Alltag integrieren kannst.

Das Paretoprinzip, benannt nach Vilfredo Pareto – auch 80/20-Regel genannt, besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Um die verbleibenden 20 % der Ergebnisse zu erreichen, benötigt man mit 80 % die meiste Arbeit.

Zeit ist Geld

Zeit ist Geld

Beispiele:

  • ​Vilfredo Pareto untersuchte die Verteilung des Bodenbesitzes in Italien und fand heraus, dass ca. 20 % der Bevölkerung ca. 80 % des Bodens besitzen.
  • Weiterhin ist es so, dass ​80 % der Stadtbewohner eines Landes ​in 20 % der Städte leben.
  • ​Im Jahr 1989 wurde festgestellt, dass 20 % der Bevölkerung 82,7 % des Weltvermögens besitzen.
  • Und 80 % des Umsatzes von Unternehmen werden meist mit 20 % der Produkte erzielt.

Wie wendest Du die 80/20 Regel von Pareto im Alltag an?

  1. Suche Dir einen Teilbereich Deines Lebens heraus, bei dem Du der Meinung bist, dass ein gewisses Missverhältnis zwischen Aufwand und Nutzen  besteht.
  2. Definiere welche der Dinge den größten Mehrwert für diesen Teilbereich schaffen, um einen möglichst großen Nutzen generieren zu können.
  3. Erledige zukünftig diese zuerst und versuche diese auch zu verbessern. Das Motto lautet dabei auch, Stärke Deine Stärken und verschwende nicht Deine Zeit, um an Deinen Schwächen zu arbeiten bzw. um an uneffektiven Dingen zu arbeiten.
  4. Finde Möglichkeiten, die wenig effektiven Dinge zu eliminieren. Vielleicht stellst Du sogar fest, dass diese auch zukünftig nicht unbedingt nötig sind.

Alltags-Beispiel:

zu 1) Aufräumen der Wohnung: Du erwartest heute Abend Gäste (uff, genau genommen in 30 Minuten), musstest aber auf Arbeit noch zusätzliche Aufgaben erledigen, kommst erst kurz vor knapp nach Hause und weißt, dass Du üblicherweise 120 Minuten zum Putzen brauchst, bevor Deinem eigenen perfektionistischen Anspruch Rechnung getragen wird.

Zu 2) Frage Dich nun: Was schafft den größten Mehrwert? Klamotten im Schrank sortieren? Sicher nicht. Staub auf den Schränken wischen? Neee, eher nicht. Staub saugen? Jupp, schon eher.

Zu 3) Erledige die wichtigsten Dinge zuerst. Dein Ziel ist das bestmöglichste Ergebnis in kürzester Zeit bei kleinstmöglichen Aufwand zu erreichen.

Zu 4) Und wer weiß, vielleicht lässt Du ja zukünftig das Staub wischen an den Innenseiten Deiner Schranktüren zukünftig ganz weg (da nicht sooo wichtig) und gewinnst wertvolle (Lebens-) Zeit.

​Welche Parallelen gibt es zum Börsenhandel und wie können Trading-Tools dabei helfen, Effizienter zu traden und Freiräume zu schaffen? ​Das erfährst Du jetzt.

​Der Finanzfisch hat im November 2017 zur Blogparade mit dem Thema Zeit ist Geld aufgerufen. ​Doch nicht nur, dass ich mit diesem Artikel an der Blogparade teilnehme, ich konnte Tob​ias auch für ein Interview gewinnen. Er erzählt uns darin mehr darüber, warum er seinen Blog ins Leben gerufen hat und wie seine Sichtweise zur Finanzwelt ist.

Das Pareto-Prinzip und der Börsenhandel

Jeder Privatanleger kennt das. Mit einem Blick auf die historischen Gewinne und Verluste wird schnell klar, dass es im Wesentlichen wenige große Gewinne und Verluste sind, die die Entwicklung des Depots beeinflussen.

Wenden Privatanleger beim Handel mit Wertpapieren zudem ein gutes Money Management an, dann werden sich über den Handelszeitraum hinweg im Wesentlichen 3 Hauptkategorien von abgeschlossenen Börsenhandelsgeschäften erkennen lassen.

  • Trades die mit einem kleinen Verlust ausgestoppt wurden
  • Trades die nahe +-0 ausgestoppt worden sind und
  • Trades die mit hohen Gewinnen geschlossen worden sind

Hohe Einzelverluste sind dann in der Regel nicht vorhanden.  Woher kommt das? Jeder Privatanleger kennt die Börsenweisheit „Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen“.

Auch ist hinlänglich bekannt, dass das Chance-Risiko-Verhältnis bei einem Trade möglichst besser als 1:1 sein soll. D.h. der Abstand zwischen dem Einstiegspreis und dem Zielpreis für das Schließen des Trades sollte immer größer sein, als der Abstand zwischen dem Einstiegspreis und dem Stopp-Loss.

Allein aufgrund der beiden vorab genannten Situationen ergibt sich, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit 80% der Trades oder mehr nahe +-0 oder mit einem kleinen Verlust geschlossen werden und 20% der Trades oder weniger für nachhaltige Gewinne verantwortlich sind.

Wenn es bei Dir nicht so gut läuft, ist die Regel dann meist etwas anders. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden zwar weiterhin 80% der Trades oder mehr nahe +-0 oder mit einem kleinen Verlust geschlossen. Aber 20% der Trades oder weniger sind für nachhaltige Verluste verantwortlich sind.

Handelsautomation vs. manuelle Orderaufgabe?

Privatanleger sind keine Maschinen. Das bedeutet nicht zuletzt, dass Emotionen im Spiel sind. Emotionen sind häufig eine Ursache dafür, dass Trader in Ihrer Laufbahn Verluste erwirtschaften. Und einer der Hauptgründe ist oftmals mangelnde Disziplin und fehlende oder falsch eingesetzte Zeit.

Stelle Dir folgende Frage:

Wenn Du einen Trade-Einstieg planst, wie viel Zeit verbringst Du mit der Analyse von Charts oder Unternehmenszahlen? Und wie viel Zeit nutzt Du für das Trade-Management?

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Du 80% der Zeit ver(sch)wendest, um den Trade anzubahnen und 20% um den Trade zu managen.

Ist das effektiv?

Wahrscheinlich nicht.

Zumindest dann nicht, wenn die Zeit sinnvoller genutzt werden könnte.

Stell Dir vor, wie viel besser Du Deine zeitlichen Ressourcen verwenden könnest, wenn nur 20% der Zeit für das Auffinden von Handelsmöglichkeiten verwendet werden müssen?

Was wäre wenn sich trotz deutlich reduzierten zeitlichem Aufwand die Gewinne beibehalten oder sogar verbessern lassen? Wäre das nicht eine tolle Umkehr.

​Pareto Prinzip oder nicht, Zeit ist Geld und gesparte Zeit:

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    ​verringert den Stress
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    ​generiert neue Freiräume
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    ​macht den Börsenhandel effektiver und effizienter und
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    macht in gewisser Weise aus Zeit auch Geld.

Insbesondere die Handelsautomation hilft dabei, diese zeitlichen Aspekte in den Griff zu bekommen.

Allein dieser Sachverhalt optimiert insbesondere das Zeitmanagement im Day Trading.

Anleger können sich also theoretisch ganz entspannt zurücklehnen und den Computer die Arbeit machen lassen.

Welche Vorteile bietet also der Einsatz von Automatischen Handelssystemen im Börsenhandel?

Das strikte Einhalten der Money Management Regeln verbessert die Performance. Egal ob beim Aktien kaufen oder Forex-Trading. Privatanleger haben mit entsprechenden Trading-Tools die Möglichkeit, endlich zu den institutionellen Händlern aufzuschließen und Emotionen so weit wie möglich aus dem Handel zu verbannen.

Die Fehleranfälligkeit wird deutlich reduziert, sowohl bei der Eröffnung, beim Management und beim Schließen eines Trades. Weiterhin verbringen Anleger deutlich weniger Zeit am PC, um Einstiegsmöglichkeiten zu evaluieren. Das erhöht die Effektivität deutlich. 

Wenn also, um beim oben genannten Beispiel zu bleiben, 20% der Trades weiter für die eigentliche Performance des ​Aktiendepot verantwortlich sind, dann hilft die automatisierte Ausführung von Käufen und Verkäufen an der Börse dabei, dass innerhalb der 20% dieser Trades möglichst keine emotional bedingt hohen Verluste enthalten sind. Einen zusätzlichen Boost bringt ein Broker Vergleich noch vor der Depoteröffnung.

​Wohin mit der gewonnen Zeit?

Die gewonnene Zeit kann dazu genutzt werden die Gewinne zu skalieren, indem weitere Handelsmöglichkeiten wahrgenommen werden, oder aber einfach auch  mehr Zeit mit der Familie zu verbringen.

In jedem Fall trägt der geringere zeitliche Druck auch dazu bei, dass der Stresslevel weiter sinkt.

Und das wiederum reduziert die Wahrscheinlichkeit von Fehlern, die aus Stress resultierenden unüberlegten Handelsentscheidungen entstehen können.

Um dem der Idee des Pareto Prinzips gerecht zu werden, sollte jeder Privatanleger das Ziel haben, mit möglichst wenig Aufwand möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften und das Geld auch langfristig zu vermehren.

Es bedeutet aber auch, dass es sich nicht lohnt, die verbleibende bzw. gewonnene Zeit dafür zu nutzen, um ein paar wenige Cent mehr zu verdienen.

Die Zeit ist vielmehr besser angelegt, wenn sie anderweitig genutzt wird.

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