Die 10 wichtigsten Dinge im Online Trading

Ist das immer mehr in der Gunst der Anleger stehende Online-Trading tatsächlich eine bequeme Möglichkeit zum schnellen Geldverdienen?

​Viele Publikationen wenden sich den unterschiedlichsten Börsengeschehnissen zu und rühmen das Online-Trading dabei als​ neues Verfahren, um vom heimischen PC oder Laptop aus innerhalb kürzester Zeit sehr reich werden zu können.

Das Profil des im Internet agierenden Traders wird dabei in schillernden Farben gezeichnet, ​nicht selten zu deutlich übersteigerten Hoffnungen, Träumen und Erwartungen geführt hat.

So viel jedoch zunächst vorab: Mit Online-Trading lässt sich tatsächlich vom heimischen PC aus Geld verdienen.

Mit ​dem richtigen Händchen und System sogar recht viel Geld

Online Trading effizient nutzen

Online Trading effizient nutzen

Allerdings verbirgt sich hinter dem erfolgreichen Online-Trading beileibe kein Automatismus.

Wer hier tatsächlich Geld verdienen möchte, der muss zunächst erst einmal die Schulbank drücken, Traden lernen und dann auch ganz gewissen Grundregeln beherzigen.

Der folgende Artikel soll daher dabei helfen, die oftmals überzogenen Erwartungen von Laien gegenüber dem Online-Trading auf eine möglichst realitätsnahe Basis zu stellen.

Da Wissen und Können besonders beim Online-Trading das halbe Leben sind, soll an dieser Stelle auf Hintergründe und Details dieser Form des Handels mit unterschiedlichsten Finanzprodukten eingegangen werden.

Ebenso werden die Werkzeuge des Online-Tradings vorgestellt und jene Eigenschaften benannt, die aus einem unbedarften und vor allem ungeduldigen Surfer im Internet einen erfolgreichen Online-Trader machen können.

Der Begriff „Trade“ stammt aus dem englischen Sprachraum und bedeutet im Deutschen so viel wie „Handel“.

Beim Online-Trading ist damit jedoch der onlinebasierte aktive Handel mit den unterschiedlichsten modernen Finanzprodukten gemeint. 

Gehandelt wird bei den Brokern mit einer Handelsplattform wie z.B. dem Metatrader, NinjaTrader oder Agena Trader.

​Verfolgt werden hierbei im Internet jedoch meist nur kurzfristige Handelsstrategien, deren zeitlicher Horizont sich maximal über einige Monate hinweg erstreckt.

Weiterhin ist der Trader bei dieser speziellen Form des onlinebasierten Handels, das man auch als Daytrading bezeichnet, darauf ausgerichtet möglichst viele Transaktion innerhalb dieses vergleichsweise kurzen Zeitraumes realisieren zu können, um damit seine Profitaussichten zu maximieren.

Langfristige Strategien, wie sie zum Beispiel durch die sogenannte Dividendenstrategie repräsentiert werden, haben mit dem klassischen Online-Trading und insbesondere mit Day Trading jedoch eher wenig zu tun, sondern sind stattdessen viel eher der Kategorie der Kapitalanlagen zuzurechnen.

Beim modernen Online-Trading kommt es hingegen darauf an, möglichst die kurz- und mittelfristige Volatilität der unterschiedlichsten Marktarten optimal auszunutzen, um dergestalt Kursgewinne realisieren zu können.

Eine langfristige und realwirtschaftlich determinierte Entwicklungstendenz der entsprechenden Märkte ist für das moderne Online-Trading praktisch völlig bedeutungslos.

Stattdessen fokussieren sich Trader auf Techniken wie die Marktpsychologie und auf bestimmte Handelsinstrumente und deren spezifische Markttechnik.

Online Trading

Wer als Online-Trader mit Aktien handeln will, der kauft diese in der Regel dann günstig ein, wenn der Aktienkurs relativ niedrig ist und ggf. sogar nach einem mindestens kurzzeitigen Kursrückgang am Boden liegt.

Mit der Kauftransaktion erwirbt er zwar physisch Anteile an dem betreffenden Unternehmen, dessen Aktien er kauft, doch darum geht es dem Trader gar nicht.

Steigt nun der Aktienkurs des betreffenden Unternehmens wieder, so gilt es nun, die erworbenen Aktien mit Gewinn zu veräußern und das Plus als Salär einzustreichen.

Aktien werden durch kurzfristig orientierte Online-Trader nicht gekauft, um sich an einem Unternehmen zu beteiligen, sondern ausschließlich dazu, um sie bei steigendem Kurs mit Gewinn und Rendite wieder verkaufen zu können. Das ist der ganze Sinn des kurzfristig orientierten Online-Tradings, auch Daytrading genannt.

Online-Trading benötigt zu seinem erfolgreichen Verlauf jedoch zwei weitere ganz entscheidende Voraussetzungen. Dies sind:

  • das Internet als quasi globaler Finanzmarkt und
  • der onlinebasierte Broker, der sowohl zur Informationsbeschaffung, zur Ordererteilung, zur Erteilung von Kauf- und Verkaufsaufträgen als auch als Plattform für den individuellen Handel genutzt werden muss.

Ein privater Anleger oder User, der über die entsprechenden liquiden Mittel für das Trading im Internet verfügt, muss sich also lediglich einen geeigneten Online-Broker zum Handel aussuchen.

Dies ist stets der erste Schritt beim Einstieg in das Online-Trading.

Ist der Broker gefunden, wird das individuelle Handelskonto eingerichtet und der Trader kann nun über den beauftragten Broker seine Orders von jedem beliebigen Rechner auf der Erde oder sogar mobil von seinem Smartphone oder von seinem Tablet aus, platzieren.

Der Zeitaufwand hierfür ist in vielen Fällen durchaus gering und die erforderlichen Transaktionskosten halten sich für den betreffenden Online-Trader durch gute Kostenstrukturen der Broker in einem erfreulich niedrigen Rahmen.

Jedoch ist das Ausführen der Orders nur eine der wesentlichen Aufgaben und Funktionen, welche ein onlinebasierter moderner Broker heute für einen Trader übernimmt.

 An zweiter Stelle kann und sollte der Broker jedoch auch durch den Trader zur Informationsbeschaffung über das relevante Marktgeschehen, die Marktentwicklung sowie zur kontinuierlichen individuellen Weiterbildung im Bereich des onlinebasierten Handels genutzt werden.

Die Funktionsweise der Börse und die Einbindung der onlinebasiert agierenden Trader in das Geschehen

Um zu verstehen, wie kurzfristige Kursschwankungen an den wichtigen Märkten des Welthandels zur Realisierung von teils beträchtlichen Gewinnmargen ​genutzt werden können, ist es erforderlich, zunächst erst einmal den grundlegenden Mechanismus eines modernen Börsengeschehens näher zu betrachten.

Der Börsenteilnehmer ist stets Drehscheibe oder Vermittler.

Eine Privatperson kann niemals selbst aktiv in das Handelssystem einer modernen Börse eingreifen, indem sie dort zum Beispiel eine Order einstellt oder in Auftrag gibt.

Hierzu bedarf es ganz bestimmter Agenten oder Institutionen, die letztendlich die eigentlichen aktiven Börsenteilnehmer repräsentieren.

Dabei handelt es sich ​um:

  • Banken und
  • Broker.

Private Anleger, Fondsgesellschaften oder auch institutionell verankerte Investoren können sich nun entweder an die Banken oder auch an die Broker wenden, um deren meist onlinebasierte Plattformen zur entsprechenden Platzierung ihrer individuellen Orderaufträge zu nutzen.

Via Internet werden durch private Anleger, durch Fondsgesellschaften oder durch institutionelle Investoren nun detaillierte Kaufaufträge in Gestalt von Orders an die Börsenteilnehmer (Banken oder Broker) übermittelt.

Diese Börsenteilnehmer prüfen nun zunächst erst einmal das Depotguthaben des entsprechenden Auftraggebers, um dadurch sicher zu stellen, dass das Guthaben für einen Kaufauftrag ausreichend hoch dimensioniert ist.

Ist die entsprechende Liquidität gegeben, so fungiert die Börse nun als internetbasierter moderner elektronischer Handelsplatz, auf welchem das Angebot und die Nachfrage nach den unterschiedlichsten modernen Finanzprodukten aufeinander treffen können.

Die wichtige Rolle des Börsenplatzes Xetra

Im ersten Schritt entscheidet sich ein Trader also für einen bestimmten onlinebasierten Broker und richtet dann anschließend bei diesem ein persönliches Handelskonto ein, indem er einen Geldbetrag auf dieses Konto überweist.

Schließlich erteilt der registrierte und angemeldete Trader dem Broker einen Auftrag, um eine bestimmte Order zu platzieren.

Nun prüft der Broker die Liquidität des Traders und leitet den entsprechenden Orderauftrag an den durch den Trader zuvor gewählten Handelsplatz im Internet weiter.

Für den Handel mit allen deutschen Aktien gilt zum Beispiel der elektronische Handelsplatz Xetra als die wohl wichtigste Plattform im Internet.

Die ​elektronische Handelsplattform Xetra wird dabei durch die Frankfurter Wertpapierbörse betrieben.

Diese ist problemlos dazu in der Lage, insgesamt bis zu 95 % des gesamten Handelsvolumens abdecken zu können.

Für eingehende Orders und für deren jeweilige Abwicklung und Ausführung gelten auf dem elektronischen Handelsplatz Xetra stets ganz bestimmte Regeln, die sogenannten Matching Rules.

Gleichfalls werden beim Handling der auf Xetra eingehenden Orders auch zuvor durch den Trader gesetzte Limits stets berücksichtigt.

Wie werden Transaktionskosten gehandhabt?

Für jeden Kauf- oder auch Verkaufsauftrag und dessen Ausübung an einem bestimmten digitalen Handelsplatz entstehen dem Broker sogenannte Transaktionskosten.

Der Handelsplatz informiert den Broker nach Eingang des entsprechenden Orderauftrages zunächst erst einmal über dessen erfolgreiche Ausübung.

Von einem möglichen Verkaufserlös werden nun durch den Broker die Transaktionskosten abgezogen und der Restbetrag wird dem Handelskonto des Traders gutgeschrieben.​

Im Falle von Orders werden die erworbenen Wertpapiere in das Depot des Traders eingebucht und das Konto wird mit den Transaktionsgebühren belastet.

In jedem Falle behält also der Broker zur Deckung seiner individuellen Kosten für die Ausführung der entsprechenden Transaktion die aus ihr resultierenden Transaktionsgebühren gleich unmittelbar ein.

Welche Hürden bestehen für den Zugang zum modernen Online-Handel?

Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass es sowohl seitens des Gesetzgebers, wie auch seitens der agierenden Broker, für Privatanleger vergleichsweise niedrige Hürden oder gar Zugangsbeschränkungen für den onlinebasieren Handel mit den modernen Finanzprodukten der unterschiedlichsten Arten gibt.

Einschränkungen bei der Kontoeröffnung

So können zum Beispiel private Anleger über das Internet eine erstaunlich große Anzahl entsprechender Orderaufträge an nur einem einzigen ​Tag realisieren und vornehmen.

Der Handelstag wird dabei durch die jeweiligen onlinebasierten Broker als Intraday Trading oder als Daytrading definiert und er ist auch hinsichtlich der Verkaufsmöglichkeiten für entsprechende Wertpapiere kaum mit Beschränkungen oder Limitierungen versehen worden.

Als Hürden für das onlinebasierte Trading gelten somit lediglich:

  1.     die Vollendung des 18. Lebensjahres durch einen Trader
  2.     der Abschluss eines individuellen Dienstleistungsvertrages mit einem Broker
  3.     die Verfügbarkeit der minimal erforderlichen Geldsumme zur Kontoeröffnung und zum Handel.

Ab wann rentiert sich das Online-Trading für Privatanleger?

Wird ein entsprechend großer Teil all jener finanziellen Transaktionen, welche ein Trader pro Zeiteinheit bei einem Broker in Auftrag gibt, mit einem entsprechenden Gewinn abgeschlossen, so gilt das Online-Trading bereits als rentabel.

Jedoch entstehen dem Trader beim onlinebasierten Handel stets auch gewisse Kosten, die als Betriebskosten eines Händlers anzusehen sind. Diese müssen ​durch entsprechende Gewinne abgedeckt werden, um das Online-Trading als profitabel und damit als betriebswirtschaftlich sinnvoll ​zu machen.

Solche Betriebskosten eines Traders, die regelmäßig beim Online-Handel entstehen, sind:

  1.     die jeweiligen Transaktionskosten, die beim Broker anfallen
  2.     die mehr oder minder zwangsläufig eintretenden Verluste für den Trader.

Daytrader - Der Traum vom schnellen Geld ist eine Dokumentationsreihe von N24, die sich mit dem Thema Online-Trading befasst.

Hautnah können Sie miterleben, wie Trading Anfänger an ihre Grenzen geraten. Für eine willkommene Abwechslung sorgen spannende Börsenfilme, die z.B. bei Amazon Prime oder Netflix abgerufen werden können.

Der Mechanismus hinter dem Online-Trading

Das Online-Trading erfährt heute begeisterte Anteilnahme, aber auch durchaus harsche Kritik.

Manche Experten verstehen unter dem modernen Online-Trading eine Mechanik, mit welcher praktisch Jedermann, ein wenig Kenntnis und Insider-Wissen stets voraus gesetzt, mit etwas Glück sehr reich werden kann.

Andere wiederum definieren den modernen onlinebasierten Handel mit den unterschiedlichsten Arten der Finanzprodukte als Illusion oder auch als Handwerk, welches jeder beliebige Mensch mit etwas Geduld und Geschick erlernen könne.

Immer wieder verweisen Kritiker auf die Annahme, wonach sämtliche Arten von Kursentwicklungen auf den modernen Märkten Schwankungen unterliegen würden, die unmöglich vorher gesagt und genutzt werden können.

Der hinter dem Online-Trading steckende Mechanismus wäre somit reiner Zufall und der Handel im Internet wäre damit letztendlich nichts anderes, als bloß reines Glücksspiel.

Dennoch wird das moderne onlinebasierte Trading bereits seit Jahren als probates und vor allem auch profitträchtiges Geschäftsmodell durch Broker und auch durch Trader genutzt.

Damit ist zugleich auch seit Jahren bewiesen, dass modernes onlinebasiertes Trading praktisch das exakte Gegenteil des Glücksspiels darstellt und das die Planbarkeit von Gewinnen hierbei bis zu einem gewissen Umfang durchaus gegeben ist. Wenngleich zugegebenermaßen der Handel von Binären Optionen tatsächlich tendenziellen Glücksspielcharakter hat.

Gezielte Spekulationen von kenntnisreichen und geduldigen Tradern auf Kursschwankungen ermöglichen es diesen nämlich, praktisch Gewinne beim Online-Trading mit System erzielen zu können.

Dahinter steckt letztendlich die Erkenntnis, dass sämtliche Kursveränderungen an unseren modernen Märkten sich nicht zufällig vollziehen, sondern dass hinter diesen Kursveränderungen stets erkennbare und prognostizierbare Gesetzmäßigkeiten verborgen sind.

Marktbewegungen und Kursveränderungen vollziehen sich nämlich auch beim Online-Trading grundsätzlich in Gestalt von erkennbaren Mustern.

Diese paaren sich dann allerdings mit plötzlichen und mit völlig unspezifischen Bewegungsabläufen bei der Kursentwicklung.

Die reine Kunst des onlinebasierten Tradings besteht nun jedoch ausschließlich darin, sogenannte aussagekräftige Marktkonstellationen erkennen und möglichst zuverlässig identifizieren zu können, um aus ihnen dann anschließend Kauf- oder auch Verkaufsentscheidungen ableiten zu können.

Es ist ​auch an Maximum an analytischem Denkvermögen seitens des jeweiligen Traders dazu erforderlich.

Hinzu kommt jedoch ein weiteres wichtiges Instrument, dessen Beherrschung der Trader aus Gründen der eigenen finanziellen Absicherung zunächst erst einmal gründlich erlernen sollte.

Dieses Instrument stellt die sogenannte Markttechnik dar.

Die Kenntnis und Beherrschung der Markttechnik ermöglicht es dem Trader letztendlich, Kursbewegungen an den Märkten einzuschätzen und erfolgreich sogar bis zu einem gewissen Grad und Zeithorizont prognostizieren zu können.

Die Markttechnik stellt beim onlinebasierten Trading den wohl erfolgreichsten strategischen Ansatz zum Handling aller finanziellen Transaktionen im kurz- und auch im mittelfristigen Zeithorizont dar und sollte daher von jedem interessierten Trader fundamental beherrscht werden.