Was ist eine Aktiendividende?

Entscheidet sich ein Anleger zum Kauf von Aktien, so wird er als Besitzer einer Aktie zum Teil an der Gewinnausschüttung des jeweiligen Unternehmens beteiligt.

Bei dieser Gewinnausschüttung spricht man von einer sogenannten Dividende.

Die Höhe der Dividende wird vom Unternehmen festgelegt.

Bei Deutschen Unternehmen wird die Dividenden meist einmal im Jahr ausgezahlt, bei US-Firmen oftmals quartalsweise.

Die ausgezahlte Dividende mindert den Notierungswert des Unternehmens, sodass nach der Auszahlung der Dividende der Börsenkurs i.d.R. um den Wert absinkt, der an Dividende ausgezahlt wurde.

Wird z.B. am 1. Mai nach Börsenschluss die Dividende ausgezahlt, so wird die Aktie am 2. Mai "ex Dividende" gehandelt.

Die Aktiendividende

Die Aktiendividende

Da jedoch insbesondere Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen wird das Delta der Notierung zum Vortag in den meisten Fällen jedoch nicht exakt dem Dividendenbetrag entsprechen. Dividenden werden auf dem Depotkonto gutgeschrieben.

Es gibt aber auch durchaus große Unternehmen, die keine Dividenden zahlen, obwohl die Unternehmensgewinne das zulassen würden.

In diesem Fall fließen die Gewinne insgesamt in das Unternehmen und werden z.B. für weitere Wachstumsstrategien des Unternehmens verwendet.

Dividendenstarke Aktien zu kaufen bringt durchaus Vorteile mit sich, denn mit diesen können Sie über die Jahre hinweg sehr gute Renditen für Ihre Investition erwirtschaften.

Privatanleger die Dividenden-Strategien handeln orientieren sich oftmals an Brokern die dem Einlagensicherungsfonds angehören.